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Wandern & Trekking

Wanderungen und Trekking auf Madeira

Wandern entlang der Levadas, kein Wanderer, der nach Madeira kommt, will sich dieses Erlebnis entgehen lassen. Es ist schon faszinierend entlang der künstlichen Wasserkanäle, die mit ca. 0, 1 % Gefälle, das kostbare Wasser von den Quellen aus den Bergen, auf die fruchtbaren Terrassenfelder bringen, die Insel mit ihren so verschiedenen Klima -und Anbauzonen zu entdecken.

 

Die Wege entlang dieser Levadas sind die Arbeitswege der Levandeiros, der Levadaarbeiter. Nur man muß wissen, wo die Levadas sind und längst nicht alle eignen sich zum Wandern, weil sie z. B. keine geeigneten Parallelwege haben oder weil sie durch einen Steinschlag versperrt oder gerade zu nass und rutschig sind. Außerdem ist es nicht gefahrlos alleine loszuziehen. Mindestens vier Personen sollten es schon sein, damit sie sich bei einem Unfall gegenseitig helfen und Hilfe holen können.

 

Aber wirklich erlebnisreich wird eine solche Wanderung erst, wenn man sich einem Führer mit Ortskenntnissen anvertraut. Wer das Besondere sucht, sollte sich schon einem ortskundigen, ausgebildeten Bergführer anvertrauen. Unvergleichliche Wanderungen fernab von allen Touristenpfaden mit beeindruckenden Aussichten sind der Lohn für das nicht billige, aber seinen Preis werte Vergnügen!

 

Wer würde schon bei einem Kurzurlaub den Einstieg in den Küstenweg"Boca do Risco" von Machico nach Porto da Cruz finden? Mehr als zwei Stunden wandert man auf dem Küstenweg, den sich die Weinbauern aus Porto da Cruz mühevoll anlegten, um ihren Wein auf geradem Weg in den Hafen von Machico zu tragen. Schöner kann man Atlantik und Felsen von unendlichem Pflanzenreichtum umgeben, kaum erleben. Und was für ein einmaliger Eindruck, wenn auf einmal das Tagesziel, der Penha de Aguia, der Adlerfelsen, mit seiner charakteristischen Tafelform über dem Meer und den Orten zu seinen Füssen auftaucht. Oder was für ein Erlebnis, wenn man nach einer Wanderung durch ursprüngliche Orte der Insel, mit ihren an Früchten und Gemüsen so reichen Feldern, zum Sonnenuntergang den westlichsten Punkt der Insel erreicht und dort über das Meer eine goldene Himmelsleiter zur glutroten Sonne am Horizont führt.

 

Hier versteht man auf einmal, wie die Druiden in alten Zeiten die Menschen von Gottes Nähe überzeugten. Und wieder ein spektakulärer Weg führt vom Nonnental Om/ü.N. hinauf durch eine alpengleiche Hochgebirgslandschaft hinauf zum höchsten Berg der Insel, dem Pico Ruivo mit seinen 1862m. Von Wegwindung zu Wegwindung wird dem Wanderer eine neue unvergleichliche Aussicht geboten. Über das Bergpanorama der höchsten Berge der Insel mit ihren so unterschiedlichen Gipfelformen bis zu dem Blick über Funchal, der Hauptstadt über den endlosen Ozean hinweg. Als Lohn gibt es dann im Gipfelhaus einen Poncha - bei zwei könnte der Rückweg gefährdet sein!!! Und dann muß man natürlich auch erleben, wie die Insel früher war und in den ursprünglichen Landschaften der Queimadas und rund um Rabacal und in Päul da Serra gewesen sein, und und und.

 

Wer sagt, daß er Madeira kennt, weil er einmal dort war, der beweist, daß er gar nichts gesehen hat, sonst wüßte er, daß man die Vielfalt Madeiras nur Schritt für Schritt in langen Zeiträumen richtig kennenlernen und erleben kann.

Bilder von unseren imposanten Madeira Wanderungen



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